Psyche=Seele und Onkologie= Krebskunde

Was ist

 

Psychoonkologie?

Der Begriff an sich verrät es schon: Die Psychoonkologie befasst sich mit den psychischen Vorgängen und deren Zusammenhängen mit der Erkrankung an Krebs. Wir gehen von einer Wechselwirkung aus, die die Genesung hemmen aber umgekehrt auch begünstigen kann.

Die Psychosomatik und ihre Rolle beim Krebs

Möglicherweise haben Sie schon einmal von der Psychosomatik ge-hört. Hierbei steht das altgriechische Wort „soma“ für den Körper, der mit der Seele (psyché) in Verbindung steht. Wenn wir also unserer Psyche keine Aufmerksamkeit schenken, ihre Bedürfnisse verdrängen und uns nicht um ihr Wohlbefinden kümmern, dehnt sich dieses Unwohlsein auf den Körper aus. Selbst sprachlich haben wir dieses Phänomen über die Jahre hinweg übernommen: Wenn Sie vom chaotischen Büroalltag die Nase voll haben, werden Sie nicht selten durch eine Erkältung vom Stress erlöst. Oder wenn Sie eine schwere Last zu tragen haben, zwingen Rücken-schmerzen Sie zu der Auszeit, die Sie sich vorher nicht gegönnt haben.

Mit Blick auf den Krebs ist diese Wechselwirkung in zwei Richtungen aktiv: Mit dem Schock der Diagnose und den spürbaren, körperlichen Auswirkungen wird die Psyche auf eine harte Probe gestellt. In vielen Fällen gehen depressive Ver-stimmungen mit dem Krebs einher, die aufgrund der scheinbaren Hilf-losigkeit und Angst in Ihr Leben treten. Diese Begleiterscheinungen sind Teil des Krankheitsbildes und sollten nicht einfach ignoriert oder hingenommen werden. Umgekehrt möchte die Psychoonkologie aber auch darauf aufmerksam machen, dass der Krebs als Auswirkung der kranken Psyche aufgetreten sein kann. Wie beim eben erwähnten Schnupfen macht der Tumor Ihnen ohne Umschweife klar, dass in Ihrem (inneren) Leben etwas ganz und gar nicht so läuft, wie es soll.

Ansätze der Psychoonkologie

Der Weg zu dieser Erkenntnis ist keineswegs einfach. Aber er lohnt sich! Daher möchten wir Sie heute fragen: Was haben Sie zu verlieren? Was könnte schlimmstenfalls passieren? Und nun denken Sie an das Gegenteil: Wenn Sie mit ungeklärten Themen aus Ihrer Vergangenheit oder Gegenwart aufräumen und sich Ihr Leben durch den Krebs positiv verändern kann, warum sollten Sie sich diesem Weg dann nicht öffnen?

Die Psychoonkologie sucht auf diese Weise nach den seelischen Urschen der Krankheit und generiert Ansätze, die das Übel an seiner Wurzel packen.

 

Diese Methode ist nachhaltig, lehrreich und ergänzt Bestrahlung, Chemotherapie oder eine Operation. Diese greifen zwar den Tumor an, lassen das Gesamtbild Mensch jedoch außer Acht.

Die Frage „Warum ich?“, die sich viele Patientinnen und Patienten stellen, steht bei der psychoonkologischen Beratung im Mittelpunkt. Und dieses „Ich“ darf ganz groß geschrieben werden,  denn Ihre Bedürfnisse zeichnen den Weg von der Ursache zum Lösungsweg.

Psychoonkolo-gische Beratung und Schulmedizin

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal klar positionieren: Als Psychoonkologische Beraterinnen und Berater übernehmen wir nicht die Rolle eines Arztes. Genauso wenig ist es unsere Absicht, Ihnen bestimmte Behandlungsformen zu empfehlen oder davon abzuraten.

Unsere Aufgabe besteht darin, ihnen zu helfen eine Entscheidung zu finden, die sich für Sie stimmig anfühlt und Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.

Wir möchten Sie davon überzeugen, dass die Berücksichtigung der Psyche für Ihre Genesung eine unverzichtbare Stellung einnimmt und es mehr Alternativen zur Heilung gibt, als Ihnen vielleicht bewusst ist.

Informieren Sie sich darüber, was die Psychoonkologie für Sie tun kann.

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© 2018 erstellt von Thomas Bach, Innfeldstr. 4a, 83026 Rosenheim

 

 

 
 
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